La bibliothèque des littératures
policières (BILIPO)*
Kerstin Schoof
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| Foyer, Auskunft und Lesesaal
der BILIPO |
Die Bibliothèque des Littératures Policières (BILIPO)
ist eine kleine Bibliothek in einem Betongebäude, versteckt hinter
einer Feuerwehrstation im 5. Arrondissement von Paris, dem Quartier Latin.
Nichts deutet darauf hin, dass die BILIPO weltweit die einzige ihrer Art
ist: eine Bibliothek, ganz allein dem Kriminalroman gewidmet – und der
Sekundärliteratur, die zum Genre und seinen Autoren, aber auch zum
Kriminalfilm und –Comic existiert, wissenschaftliche Arbeiten eingeschlossen.
Ebenso sammelt die BILIPO Werke zur Geschichte von Polizei und Justizwesen,
zu berühmten Kriminalfällen oder Politskandalen und natürlich
zu Verbrechen aller Art: Mord, Raub, Entführung, Terrorismus.
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| Foyer,
Auskunft und Lesesaal der BILIPO |
Eine Besonderheit stellt ihr umfangreiches
Pressearchiv dar, für
das die führenden Tageszeitungen und Magazine auf der Suche nach
Rezensionen und Autorenporträts ausgewertet werden. Zudem gibt es
auch hier eine ausführliche Sammlung von Artikeln zu Entwicklungen
in der Strafverfolgung und -gesetzgebung, zur inneren Sicherheit und
von faits
divers, Presseberichten über konkrete Verbrechen. „Nicht selten
kommen Fernsehjournalisten hierher, um alte Artikel für einen Dokumentarfilm über
einen historischen Kriminalfall zu filmen“, erklärt Alain Regnault,
Verantwortlicher für das Pressearchiv.
Jeder, der zum Kriminalroman forscht oder
sich für die im Krimi
verarbeitete Realität des Verbrechens und der Verbrechensbekämpfung
interessiert, findet hier eine unschätzbare Fundgrube an Material.
Aufgrund ihres Abkommens mit der Bibliothèque Nationale de France,
das ihr ein kostenloses Pflichtexemplar jedes in Frankreich erscheinenden
Kriminalromans garantiert, verfügt die BILIPO über die komplette
französische Krimiproduktion seit 1927. Dem Platzmangel der BNF bzw.
einer ihrer Teilbibliotheken, der Bibliothèque de l'Arsenal, die
bis 1996 die nationale Krimisammlung aufbewahrte, verdankt die BILIPO
auch ihre Entstehung: deren Suche nach einer Bibliothek, die diese Krimibestände übernehmen
könnte, fiel in einen Zeitraum wachsender Unzufriedenheit mit dem
Angebot an Kriminalliteratur innerhalb der universitären und öffentlichen
Bibliotheken der Stadt Paris in den 1970er Jahren. Die BILIPO wurde daher
zunächst 1984 als Sammlungsschwerpunkt innerhalb der Bibliothek Mouffetard-Contrescarpe
gegründet und konnte schließlich im Jahr 1995 ihre eigenen
Räume in der Rue du Cardinal Lemoine beziehen.
Heute arbeiten hier sieben Bibliothekare
in Vollzeit, und neben ihren eindrucksvollen Beständen ist es das Personal, was die BILIPO einmalig
macht. Anfragen werden auch telefonisch oder per Email beantwortet. Insbesondere
gegenüber Nutzern, die aus dem Ausland anreisen, um innerhalb weniger
Tage Material für ihre wissenschaftlichen oder journalistischen Arbeiten
zu sichten, reagiert die Bibliothek mit einem Maximum an Flexibilität.
Im Glücksfall kann es sogar passieren, dass ein liebenswürdiger
Bibliothekar die nicht mehr erledigten Kopien nachschickt ... Das Publikum
der BILIPO besteht hauptsächlich aus Wissenschaftlern und Studenten,
aber auch Journalisten, Autoren und interessierte Privatleute konsultieren
die Bibliothek. “Die Einzigartigkeit der BILIPO hat dazu geführt,
dass sie zu einer obligatorischen Zwischenstation geworden ist für
alle, die sich in irgendeiner Form für Kriminalliteratur interessieren.
Die Nutzer haben daher ganz unterschiedliche Hintergründe, und es
gibt zahlreiche Kooperationen mit anderen Akteuren des Krimigenres – mit
Autoren, Verlegern oder Organisatoren von Krimifestivals. All dies macht
unsere Arbeit sehr lebendig und immer wieder überraschend“, sagt
Catherine Chauchard, Leiterin der BILIPO seit ihrer Eröffnung im
Jahr 1995.
Anfragen der Bibliotheksnutzer werden oftmals
an Michèle Witta
verwiesen, eine wahre Spezialistin, die die Geschichte des Genres ebenso
gut kennt wie seine aktuellen Tendenzen. Für sie „ist Lesen eine
Krankheit – ich kann es einfach nicht lassen. Ein Krimi pro Tag, das ist
wirklich das Minimum“. Über ihre Arbeit in der BILIPO hinaus bietet
sie Weiterbildungen zum Kriminalroman an und berät den Pariser Bibliotheksverbund
bezüglich der Anschaffung von Neuerscheinungen.
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Begegnung
mit dem amerikanischen Autor Stuart Kaminsky |
Teil
der Ausstellung “Le Polar et la Cuisine” 2007 |
Kulturelle Aktivitäten bilden einen wichtigen
Bestandteil der Arbeit in der BILIPO: Lesungen, Ausstellungen, Preisverleihungen
und die jährliche
Buchpublikation Les Crimes de l'Année, in der bis zu
500 Krimis eines Jahres rezensiert werden.
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| Erik
L'Homme, Gewinner des Jugendkrimipreises „Prix des Mordus du
Polar“ 2007 |
Catherine Chauchard arbeitet
in diesem Bereich kontinuierlich an der Vernetzung und Kooperation
der BILIPO mit anderen Bibliotheken oder kulturellen Institutionen.
Als aktives Mitglied der Organisation 1,2,3 Culture, in der
sich europäische
Kulturzentren wie das Goethe-Institut oder das Centre Culturel Italien
zusammen geschlossen haben, nimmt sie teil an der Vorbereitung und
Durchführung
der interkulturellen Woche Semaine des cultures européennes,
die jährlich im Mai in Paris stattfindet. Die BILIPO erfüllt
so im besten Sinne die Aufgabe eines Informations- und Kulturzentrums
zur Kriminalliteratur und weist mit ihren Aktivitäten weit über
den engen Begriff einer Spezialbibliothek hinaus.
Ein weiteres Projekt der BILIPO besteht
darin, Jugendliche für den
Krimi und das Lesen insgesamt zu begeistern: einmal im Jahr wird der „Prix
des Mordus du Polar“ vergeben, dessen Jury aus jugendlichen Lesern der
Pariser Bibliotheken besteht. Die diesjährige Preisverleihung an
einem heißen Samstagnachmittag im Juni – begleitet von einem Buffet
aus Cola und Gummibärchen - begeisterte die Teilnehmer: der Preisträger
Erik L'Homme (ausgezeichnet für Phaenomen, erschienen
bei Gallimard Jeunesse) nahm sich während der Signierstunde viel
Zeit, um mit Jugendlichen zu sprechen.
Nachdem in den ersten Jahren
die Etablierung als eigenständige Bibliothek
im Vordergrund stand – eine Aufgabe, die längst bewältigt wurde – bleibt
nun mehr Zeit für das Alltagsgeschäft: die Schließung
von Lücken im historischen Bestand der Sammlungen sowie die Ergänzung
des Krimibestandes um verwandte Genres (Feuilletonromane und Populärliteratur),
um fremdsprachige Literatur und andere Medien, z. B. Filmplakate oder
Spiele. Und natürlich sieht sich die BILIPO wie jede andere Bibliothek
mit der großen Herausforderung der Digitalisierung konfrontiert,
durch die sich bibliothekarische Aufgaben ebenso wandeln wie die Gewohnheiten
der Nutzer. Michèle Witta nennt hierfür ein Beispiel: „Früher
machten Autoren, die in der BILIPO arbeiteten, einen großen Anteil
unserer Besucher aus. Mittlerweile finden Schriftsteller die Informationen,
die sie über Waffen, Polizeimethoden usw. benötigen, auch im
Internet. Die Nutzer, die der Bibliothek auf diese Weise verloren gegangen
sind, werden andererseits aufgewogen durch die wachsende Anzahl an
Studenten, die hier recherchieren, da der Kriminalroman immer öfter
an der Universität
behandelt wird“. Ein gutes Zeichen für die fortschreitende Anerkennung
der Kriminalliteratur – und somit für die Arbeit der BILIPO, auf
deren zukünftige Entwicklung man gespannt sein darf.
Interview mit Catherine Chauchard, Direktorin der BILIPO, und
Sylvie Kha, Bibliothekarin
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Catherine
Chauchard |
Sylvie
Kha |
Ihr arbeitet beide in der BILIPO,
seitdem sie 1995 ihre eigenen Räume im Quartier Latin bezogen hat. Wie hat sich die BILIPO
seit ihrer Gründung verändert und entwickelt?
Catherine: Als
Empfängerin des Pflichtexemplars
im Bereich Kriminalroman hatte die BILIPO zunächst einmal die Aufgabe,
die vollständige
Produktion an französischer Kriminalliteratur aufzubewahren. Als
erste Einrichtung, die dieser lange gering geschätzten Literatur
gewidmet wurde, musste sie darüber hinaus jedoch auch die Rolle eines
Informationszentrum übernehmen, das offen stand für alle (Wissenschaftler
ebenso wie Amateure), die sich für das Genre interessierten. Heute,
mehr als zwanzig Jahre nach ihrer Gründung, hat die BILIPO auf nationaler
und internationaler Ebene einen hohen Bekanntheitsgrad als Referenzbibliothek
für eine immer erfolgreicher werdende Literatur erreicht.
Sylvie: Die BILIPO hat sich grundlegend
gewandelt, seit sie eigenständig
ist. Als kleiner Sonderbestand innerhalb einer Öffentlichen Bibliothek
war sie vorher nur wenigen Nutzern und Wissenschaftlern bekannt. Als
Spezialbibliothek mit guten Arbeitsbedingungen hatte sie seit 1995
die Möglichkeit,
effektiv auf ihre Bestände aufmerksam zu machen und sie einem größeren
Publikum durch Veranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen näher
zu bringen. So hat sich die BILIPO sehr schnell als Wegweiser und als
wichtige Ressource für das Krimigenre etabliert. Dies liegt maßgeblich
an der Monopolstellung, die die BILIPO nicht nur innerhalb Frankreichs
innehat: es gibt keine vergleichbare Einrichtung in den angelsächsischen
Ländern, um nur ein „Territorium“ zu nennen, wo der Krimi eigentlich
besonders weit verbreitet ist.
Die Neufassung der Übereinkunft mit der Bibliothèque Nationale
de France (BNF) garantiert uns nicht nur die automatische Lieferung
eines Pflichtexemplars jedes Kriminal- und Spionageromans, sondern erstreckt
sich mittlerweile auch auf Sachbücher. Seit 1995 wurde zudem eine
groß angelegte retrospektive Erwerbungspolitik verfolgt, wodurch
es gelungen ist, die Sammlungen zu bereichern und Bestandslücken
zu schließen – nicht zuletzt aufgrund unseres hohen Bekanntheitsgrades
unter Antiquariaten, Fachbuchhandlungen und Händlern von Filmplakaten.
Vor Eröffnung der „neuen“ BILIPO spielte beispielsweise der Jugendkrimi
keine große Rolle: hier haben wir die Bestände systematisch
ergänzt oder teilweise ganz neu aufgebaut und verfolgen weiterhin
mit Interesse die relativ junge und sehr dynamische Verlagsszene.
Welche neuen Herausforderungen
gibt es für die BILIPO
heute?
Sylvie: Heute hat sich die Situation
sehr verändert durch
die riesige Baustelle der informationstechnologischen Neustrukturierung
der Pariser Spezialbibliotheken und durch die immer größere
Bedeutung des Internets. Die Umstellung unseres Computersystems wird
erweiterte Recherchemöglichkeiten und Bestandsnachweise online verfügbar
machen, beispielsweise das Pressearchiv, das bisher in keinem Katalog
verzeichnet ist. Das Internet hat bekanntermaßen enorme wirtschaftliche
und kulturelle Umwälzungen mit sich gebracht und zwingt traditionelle
Bibliotheken dazu, sich neu zu definieren: als Servicezentren für
den Nutzer. Dieser Entwicklung kann sich die BILIPO nicht entziehen,
und auch wenn die Technik uns bisher eher einengt, müssen wir jetzt
schon darüber nachdenken, wie wir die entstehenden Möglichkeiten
gestalten. Wir wollen uns noch stärker als Informationszentrum positionieren,
uns modernisieren, ohne dabei die eigene Besonderheit und Vielfältigkeit
zu verlieren. Die Entwicklung von kollektiven bzw. kollaborativen Mitteln
jenseits der „klassischen“ Katalogrecherche muss in Angriff genommen werden – Blogs,
Wikis: all das, was derzeit unter dem Begriff Web2.0 verstanden wird –-
ebenso wie ein Online-Service zur Beantwortung von Nutzerfragen. Zurzeit
stecken diese Versuche aufgrund der fehlenden Infrastruktur, des Mangels
an qualifiziertem Personal und einer erst begonnenen grundsätzlichen
Erneuerung der beruflichen Praxis noch in den Anfängen.
Catherine: Diese Entwicklung
geschieht durch eine starke Konzentration auf die Arbeit an unserem
Bestandskatalog, der zwar bereits im Internet zugänglich ist, in
dem aber noch nicht alle Medien verzeichnet sind. Die Digitalisierung
unserer historischen Sammlungen wäre gleichermaßen
eine Maßnahme, die schwierig einsehbare Dokumente besser sichtbar
machen könnte. Außerdem wird es nötig sein, das Service-Angebot
im Bereich der Erstellung von Bibliographien, der thematischen Zusammenstellung
von Information und in der Beantwortung von Anfragen per E-Mail zu
erweitern.
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Teil
der Ausstellung “Le Polar et la Cuisine” 2007 |
Aufbau der Ausstellung “OUTISENOPO” des
Autors Jean-Bernard Pouy
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Was begeistert euch am Kriminalroman,
oder anders gefragt: was ist das Spannende an eurer Tätigkeit?
Catherine: Meine
Sympathie für
die BILIPO beruhte ursprünglich
nicht auf einer Leidenschaft, sondern eher einem Interesse für den
Krimi als einer Form der Populärliteratur, deren Reichtum und Vielfalt
ich noch gar nicht erahnte. Diese Reichhaltigkeit überrascht mich
immer wieder, umso mehr als das Genre heute die gesamte Literatur beeinflusst
und sich das Spektrum der Kriminalliteratur deutlich erweitert hat.
Jeder Kollege hat seine persönlichen Vorlieben, ich mag insbesondere
die Vorläufer des Kriminalromans (Godwin, Poe, Féval, Gaboriau,
Leroux, Leblanc…) und den klassischen wie den zeitgenössischen amerikanischen
Roman Noir.
Sylvie: In den zwölf Jahren, die
ich mittlerweile in der BILIPO verbracht habe, hat mir besonders die
Vielfalt der Tätigkeitsbereiche
und der Kontakt zu den Nutzern gefallen. Eine kleine Belegschaft von
sieben Bibliothekaren erfordert ein gewisses Maß an Allroundtalent
und einen Blick für die ganze Bibliothek, jeder muss alle Bereiche
zumindest ansatzweise kennen und bei den unterschiedlichsten Aufgaben
einspringen. So habe ich bei Ausstellungen mitgearbeitet, dokumentarische
Bildrecherchen erledigt und natürlich viele Autoren, Verleger, belesene
Wissenschaftler und leidenschaftliche Leser kennen gelernt. Was ich
an der BILIPO außerdem
schätze, ist ihr spezialisierter, aber nicht rein wissenschaftlicher
Bestand, der eine besondere bibliothekarische Betreuung erfordert und
zugleich sehr diverse Anfragen – vom Forscher bis zum Amateur – mit sich
bringt.
Gab es ein Ereignis in der BILIPO
(eine Veranstaltung, Begegnung mit einem Autor o. ä.), an das
ihr euch besonders gerne erinnert?
Sylvie: Wenn ich mich auf zwei Ereignisse
beschränken sollte,
würde ich natürlich zuerst die Eröffnung der BILIPO in
ihren neuen Räumen im Jahr 1995 nennen. Diese Veranstaltung fand
einige mediale Beachtung und hatte einen sehr festlichen Charakter,
sie markierte das Ende einer langen Vorbereitungsphase der Belegschaft
und wirkte als eindrucksvolles Signal für den Neubeginn , in den
wir uns alle stürzen und zu dem wir aktiv beitragen wollten. Außerdem
hat mich unsere Veranstaltung mit dem großartigen
spanischen Autor Manuel Vasquez Montalban – dessen aufregendes Leben,
seine starke Persönlichkeit und sein politisches und intellektuelles
Engagement - sehr beeindruckt.
Könnt ihr die Arbeit der
BILIPO zum Jugendkrimi etwas genauer beschreiben? Welche Erfahrungen
habt ihr auf diesem Gebiet gemacht?
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| Plakat
der Preisverleihung des Jugendkrimipreises “Prix des Mordus du
Polar” 2007 |
Sylvie: Von
1997 bis 2002 haben wir zusammen mit dem Verein Arts
et Education eine Reihe von Veranstaltungen für Schulklassen
organisiert, um den Jugendlichen die vielfältige Krimiproduktion
im Jugendbuchbereich vorzustellen. Von 2003 bis 2004 haben wir mit
einer anderen Organisation, La Joie par les Livres, eine Ausstellung
für Jugendliche organisiert, die ebenfalls von Gruppenveranstaltungen
begleitet war. Seit 2004 vergeben wir jährlich den „Prix des Mordus
du Polar“, dessen Jury aus jugendlichen Lesern der Pariser Bibliotheken
besteht. Wir wollten den Rahmen der Pflichtveranstaltungen für
Schulklassen verlassen und auf die freiwillige Teilnahme der Leser
setzen – für
die die Lehrer an den Schulen natürlich gerne werben dürfen...
Für die BILIPO sind diese Aktivitäten eine Möglichkeit,
ihren Handlungsspielraum zu erweitern, mit Kollegen aus dem Bibliotheksverbund
zusammen zu arbeiten und die Beziehungen zu verschiedenen Institutionen
zu verstärken.
* Bibliothek
für Kriminalliteratur,
Paris