krimis in Europa
n°2 July-August-September 2005

 

 

Feriens

 

Christian v. Ditfurth, Dampfer in Weiß

Artur Górski, Der indiskrete Schwarm der neuen Bourgeoisie

Stéphane Lamotte, Bezahlter Urlaub - Geschichte und Entwicklung in Frankreich

Achim Saupe, "In der Sommerfrische"

Salecina de Frieder Rörtgen, Urlaub etwas anders

 


Dampfer in Weiß

Christian v. Ditfurth, Schriftsteller

Unter den unzähligen Bildern, die ich im Kopf herumtrage, sehe ich zwei recht deutlich. Das eine zeigt ein Schiff, einen Dampfer ganz in Weiß, darauf Menschen, die sich sonnen, die aufs Meer schauen oder auf die Klüftung norwegischer Fjorde. Der Dampfer trägt deutsche Arbeiter, denen die Deutsche Arbeitsfront (DAF) einen Urlaub ermöglicht hat. Für die meisten zum ersten Mal, und dann sogar im Ausland. Dafür zuständig war "Kraft durch Freude" (KdF), die größte Unterorganisation der DAF mit 1936 schon 20.000 Dienststellen. 33 Millionen Deutsche, meist Arbeiter und kleine Angestellte, nahmen an Fernreisen teil, eine halbe Million durfte – unerhört! – ins Ausland. Die Zahlen beweisen schon, es handelte sich keineswegs nur um einen Propagandagag der Nazis. In solchen Errungenschaften zeigte sich der Charakter des Regimes als nationaler Binnensozialismus (wie der Historiker Götz Aly es nennt). Die DAF trat an Stelle der freien Gewerkschaften, aber sie war keine Gewerkschaft, sondern Transmissionsriemen der NSDAP.
Das zweite Bild zeigt auch einen Dampfer, der Urlauber übers Meer trägt, Richtung Bulgarien vielleicht oder gar in die Karibik. An Bord deutsche Arbeiter und Angestellte, die sich sonnen oder an der Reling aufs Meer schauen. Ermöglicht hat ihnen das der Feriendienst des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) der DDR, der in Wahrheit keine Gewerkschaft war, sondern Transmissionsriemen der SED. Für die Arbeiter und Angestellten der DDR war der Feriendienst die wichtigste Unterorganisation des FDGB.
Der FDGB-Dampfer trägt den Namen "Fritz Heckert", das war ein deutscher Kommunist, der 1933 nach Moskau floh und dort 1936 erstaunlicherweise eines natürlichen Todes starb (Stalin hat ja mehr deutsche Kommunisten ermorden lassen als Hitler).
Der KdF-Dampfer trägt den Namen "Wilhelm Gustloff". Namengeber war der Leiter der NS-Auslandsorganisation in der Schweiz. Wie Heckert starb Gustloff im Jahr 1936, allerdings im schweizerischen Davos durch die Kugeln, die ein jüdischer Student auf ihn abfeuerte.
Heckert wurde nach seinem Tod zum Märtyrer der Kommunisten, Gustloff zum Märtyrer der Nazis.
Die Historiker setzen Nationalsozialismus und realen Sozialismus nicht gleich. Aber sie müssen natürlich die beiden Systeme miteinander vergleichen. Wissenschaft ohne Vergleich ist undenkbar. Manchmal zeitigt er erstaunliche Ähnlichkeiten.


Der indiskrete Schwarm der neuen Bourgeoisie

Artur Górski
Übersetzt von Ursula Kiermeie
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Noch vor wenigen Jahren – zu Zeiten des sozialistischen Polens – waren die Ferienziele der Polen sehr absehbar. Abgesehen von der höchsten Machtelite, die sich die Sonne an den Stränden der Krim oder ärgstenfalls im bulgarischen Druzba auf die Pelze brennen ließ, erholten sich die meisten meiner Landsleute an der Ostsee (die Glückspilze), an den masurischen Seen oder ganz einfach unterm Birnbaum bei der Oma auf dem Land. Die weite exotische Welt lag jenseits aller Traumvorstellungen, sie blieb der Bourgeoisie der kapitalistischen Welt vorbehalten.
Doch das änderte sich mit der Entfernung des Eisernen Vorhangs. Natürlich ergeht sich die nicht allzu begüterte Mehrheit der Polen weiterhin unterm genannten Birnbaum auf dem Land in tristen Betrachtungen über den Sinn des Lebens, doch der Schwarm der neuen polnischen Bourgeoisie zog los, mit seinem indiskreten (und lautstarken) Charme die Welt zu erobern. Die Dominikanischen Inseln, Martinique, Neuseeland – es gehört sich schlicht nicht, an andere Orte zu reisen.
Die Sache ist die: Während man unterm Birnbaum ausspannen kann, so sind die Reisen der neuen Elite permanenter Stress: Bin ich auch wirklich dorthin gefahren, wo man in diesem Jahr einfach sein muss? Hat das Hotel seine fünf Sterne wirklich verdient? Waren die Ferienamüsements, die ich genutzt habe, nicht zu plebejisch? Habe ich nicht zu wenig Geld ausgegeben? Und so verliert der Schwarm der neuen Bourgeoisie all seinen Charme.


Bezahlter Urlaub
Geschichte und Entwicklung in Frankreich

Stéphane Lamotte
Ü bersetzung: Kerstin Schoof


Ursprünge:
Es liegt natürlich nahe, mit der Pionierrolle und der politischen Erfahrung der Front Populaire zu beginnen: Die Forderung hatte die Streiks im Mai/Juni 1936 zur Folge, weil die Arbeiterbewegung sich traditionell eher auf die Arbeitslosigkeit konzentrierte und die »bezahlten Ferien« (so die gebräuchliche Formulierung bis zum Projekt der Regierung Blum) in den Reden des 1. Mai im Hintergrund standen. Im Gefolge dieser Streiks war der Juni 1936 geprägt von intensiven gesetzgeberischen Aktivitäten, die auf die gestellten Forderungen eine Antwort geben sollten: Der Text bezüglich der Tarifverträge und des bezahlten Urlaubs – fünfzehn Tage – wird am 11. Juni 1936 angenommen, und folgt dem Matignon-Abkommen vom 7. Juni. Das Gesetz wird gleich am 1. Juli verabschiedet, und tritt vom 1. August an in Kraft – daher der Mythos des Sommers 1936. Dank der einfallsreichen Arbeit von Minister Léo Lagrange werden Verhandlungen mit den Eisenbahngesellschaften aufgenommen – die einheitliche SNCF wird erst mit der Verstaatlichungen nach der Befreiung von der deutschen Besetzung existieren – und ein »Volksticket für den Jahresurlaub« wird eingeführt.

Vom 2. August bis zum 31. Dezember 1936 wurden 360.000 Fahrkarten ausgestellt. Der Sommer 1936 erlebt auch die ersten großen Ausflüge mit dem Fahrrad oder Tandem: »Ich habe die Straße gesehen, bedeckt von langen Reihen von Autos, Mopeds, Tandems, mit Arbeiterpaaren in ihren besten Pullovern, die zeigten, dass die Idee der Freizeit in ihnen eine Art natürlicher und einfacher Lebensfreude hervorrief…« (Rede L. Blums vor dem Gericht in Riom, eingerichtet von der Vichy-Regierung, 1942).

Diese Bewegung wird von einer wachsenden Beliebtheit der Jugendherbergen begleitet. Deren Ursprung ist nicht französisch, sondern geht auf die 20er Jahre in Mitteleuropa zurück. Marc Sangnier übertrug ihr Konzept, angereichert mit einer konfessionellen Prägung, nach Frankreich. Unter der Obhut der SNI (Nationale Gewerkschaft der Grundschullehrer), der Liga der Bildung, der CGT, und der Föderation der Sozialistischen Gemeinderäte wird diese Bewegung nun laizistisch. 1936 zählt die CLAJ, das laizistische Zentrum der Jugendherbergen, 229 Einrichtungen. Der Ausdruck »Salut les Copains« (Hallo Freunde) antizipiert die 60er Jahre des D. Filippachi, und die Jugendlichen sangen »Allons au devant de la vie / Allons au-devant du matin – Lasst uns dem Leben voraus gehen / Lasst uns vor dem Morgen aufstehen«.

Dennoch, man muss objektiv bleiben und die Mythenbildung über diese Anfänge des Jahres 1936 berücksichtigen. Lokale Studien über die Region Lille, die Arbeiterstädte des Tarn und im Aveyron haben aufgezeigt, dass die »Fahrt« maßgeblich ein Pariser Phänomen und auf dem Land weniger verbreitet war. Und die kleine Minderheit, die es vorzog, während der Errungenschaft »bezahlter Urlaub« in einem anderen Unternehmen für Bezahlung zu arbeiten, verkehrte die neugewonnenen Gewohnheiten gar in ihr Gegenteil.

Das Jahr 1936 markiert einen Aufbruch, größer noch als ein »großer Satz nach vorne«, einen Aufbruch nach Art einer »Kulturrevolution«, der seine wirklichen Dimensionen erst nach der Befreiung von der NS-Besatzungsmacht und in den 50er und 60er-Jahren erreicht.

Weitere Entwicklungen: Die Sozialgesetze nach der Befreiung, verabschiedet von der GPRF, der Provisorischen Regierung der Französischen Republik mit einer Mehrheit von Gaullisten und Kommunisten, bestätigen den stark sozial ausgerichteten Kurs, der 1936 eingeschlagen wurde. Und seit den 50er-Jahren lässt sich mit den Wachstumsspitzen der dreißig glorreichen Jahre (Trente Glorieuses, 1945-1975), dem Anstieg von Kaufkraft und Komfort, mit dem Baby-Boom und der schwindenden Bedeutung des Agrarsektors – all das konstitutiv für die »Überflussgesellschaft« – der Aufschwung der Freizeitgestaltung nach dem Zweiten Weltkrieg erklären. Der bezahlte Urlaub bleibt natürlich eine soziale Errungenschaft, aber er hat auch Anteil am System des Massenkonsums; die Ferien bringen neue Bedürfnissen mit sich und tragen zur Entwicklung des tertiären Sektors und des Tourismus bei, insbesondere ab dem Ende der 60er-Jahre. Die Anzahl der Ferienwochen steigt stetig, und zwar unabhängig von politischen Mehrheiten. Trotzdem gehen die dritte, vierte und fünfte Woche des bezahlten Urlaubs auf eher sozial orientierte Regierungen zurück, seine es linke oder rechte: So wurde die dritte Woche 1956 in der IV. Republik unter der sozialistischen Regierung Guy Mollets eingeführt, die vierte Woche 1969 als Teil des Projekts einer neuen Gesellschaft von Premierminister Pompidou und Jacques Chaban-Delmas, das als Antwort auf die Forderungen des Mai 1968 betrachtet werden kann und die die fünfte Woche schließlich unter François Mitterrand und Premierminister P.Mauroy.

Die Franzosen brechen also in zunehmend größerer Zahl in die Ferien auf. Nichtsdestotrotz haben zu Beginn der 70er Jahre um die 5 Millionen Menschen – Arbeiter, kleine Bauern – keinen Anteil an dieser Wohlstandsgesellschaft.

Das Auto begleitet diese Entwicklung und löst Zug und Fahrräder ab. Der Renault 4 CV, präsentiert erstmals auf der Messe von 1946, wird das Auto aller sozialen Schichten. Vom Luxusobjekt wird er zum verbreiteten Konsumgut und zum Freizeitinstrument. Die Erhöhung des Lebensstandards lenkt die Gesellschaft in eine Richtung, die die Soziologen später »Freizeitgesellschaft« nennen werden. Man denke an Trénets Chanson Route Nationale 7 aus dem Jahr 1955 : »...De toutes les routes de France d’Europe / Celle que j’préfère est celle qui conduit / En auto ou en auto-stop / Vers les rivages du Midi – Von allen Straßen Frankreichs und Europas / mag ich die am liebsten / die im Auto oder per Anhalter / zu den Ufern des Südens führt«. Die Fahrt in die Ferien wird zum Allgemeingut: Im Jahr 1962 fahren nur zwei von sieben Franzosen in den Urlaub. Im Durchschnitt entfernen sie sich nicht weiter als 250 Kilometer von ihrem Wohnort. 25 Jahre später fährt mehr als die Hälfte der Franzosen in Urlaub, davon 17% ins Ausland.

Heute muss man den bezahlten Urlaub zur Reduktion der Arbeitszeit, erst auf 39 Stunden im Jahr 1982, dann auf 35 Stunden seit 2001 in Beziehung setzen. Zwischen 1961 und 1981 hat sich die Zahl der französischen Urlauber verdreifacht. Zudem muss man das Altern der Bevölkerung berücksichtigen. Die gestiegene Anzahl der RentnerInnen hat ebenso zur Entwicklung des Freizeitkonsums beigetragen, wie die Multiplikation und Diversifikation kultureller Praktiken und der Besuch von Festivals und Theaterstücken, Konzerten und Filmvorstellungen. Die traditionelle Kultur profitiert von Förderungen – der Maisons des Jeunes et de la Culture (spezifisch französische Einrichtung, die politische und kulturelle Bildung betreibt), dem Festival d’Avignon, von Maßnahmen des Kultusministers, André Malraux. Sie bleibt für eine wachsende Zahl von Franzosen attraktiv. Zugleich verwischen sich die Hierarchien zwischen »hoher« und eher populärer Kultur. Die großen Bauprojekte moderner Architektur unter Mitterand, die Betonung und Förderung der Familie sowie Institutionen wie die Fete de la musique (jährliches Straßenfest der Musik) sind in diesem Sinn zu verstehen. An dieser Stelle sind auch die Maßnahmen Jack Langs zu erwähnen, Kultusminister von 1981 bis 1986 und von 1988 bis 1993.

Im Rahmen des bezahlten Urlaubs und der RTT entsteht eine Vielzahl unterschiedlicher Urlaubsarten, oftmals werden Ferienaufenthalte kürzer, dafür aber mehrmals im Jahr verbracht und aus unterschiedlichen Angebote zu neuen Kombinationen aus Entspannungsurlaub, Ökotourismus, Entdeckung des Heimatlandes oder dem klassischen Bade- oder Wintersporturlaub zusammengestellt.

Schöne Ferien !


„In der Sommerfrische“

Achim Saupe, Historiker,
schreibt über historiker als detektive und detektive als historiker

Richtung Küste. Kilometerlang an den in den 60er und 70er Jahren hochgezogenen Großplattenserien von Rostock-Evershagen und den Wohnscheiben von Rostock-Lichtenhagen vorbei, jenem Ort, in dem der Pogrom von 1992 gegen vietnamesische Asylbewerber es in der Folge fertig brachte, dass die Parteien eine verschärfte Asylgesetzgebung durchsetzten. Rechts dann eine von vier Ostseewerften, welche den Umbruch 1989 und die Werftenkrise der 90er Jahre überlebt hat. Von rund 35.000 Arbeitsplätzen zu DDR-Zeiten sind rund 4600 in der Schiffsbauindustrie erhalten geblieben; statt Kriegschiffen baut man Kreuzfahrtschiffe. 2002 akzeptiert hier die Belegschaft aufgrund der „südkoreanischen Konkurrenz“ den Verzicht auf große Teile des Weihnachts- und Urlaubsgeldes.
Einfahrt in das Seebad Warnemünde. Am Kai schlendern Rentner in beigen Windjacken. Braungegerbte Gesichter, geboren 1919, als sich auch die Arbeiterschaft der lederverarbeitende Industrie mit der Revolution den bezahlten Urlaub erkämpft hatte.
Man ist „in der Sommerfrische“ – ein Begriff, den im 19. Jahrhundert das Orchideenfach der medizinischen Klimatologie erfand und der durch Familienzeitschriften wie die Gartenlaube popularisiert wurde. Die „reine Luft“ galt zunächst als das beste Heilmittel gegen Tuberkulose und andere tückische Krankheiten, bis sie als generelles Mittel zur Remobilsierung der Arbeitskräfte angesehen und so zur Luftnummer der Heilmedizin wurde. Arbeiten kann, wer im Urlaub seine Gesundheit wiederherstellt. Einen Anspruch auf regelmäßigen Urlaub bei den Unselbstständigen erhielt zunächst die Beamtenschaft um 1870, die dazu noch ein ärztliches Attest vorlegen musste. Dann erhalten peu à peu die Angestellten einen Urlaubsanspruch, 14 Tage sind es 1873 bei Siemens. Bei den Arbeitern sind es vor 1914 knappe 10 Prozent, die Urlaub verschrieben bekommen.
Zurück nach Hause, vorbei an den Wohnsilos der Arbeiter der DDR. Hier wohnt vielleicht noch manch einer, der diesem Staat mit täglichem Alkoholkonsum begegnete. Dann jedoch drohte ihm die Versetzung in eine von 100 in den 80er Jahren eingerichteten „Sonderbrigaden“. Sein Arbeitsethos behinderte die Plansollerfüllung. Im Volksmund auch Trinkerbrigaden genannt, hatte man hier oft die schwersten Arbeiten zu erfüllen: zum Beispiel Abschleifen von rostiger Schiffsböden – ohne Atemschutz.
Es war aber nicht weit, zur erfrischenden Seebrise.


Urlaub etwas anders

Salecina de Frieder Rörtgen,
Buchhändler und Verleger (Assoziation A)

Nach 1000 Höhenmetern, der Besteigung eines höchsteindrucksvollen Dreitausenders, kommen wir erschöpft nach Salecina zurück. Nach dem Duschen müssen aus unserer 12köpfigen Gruppe, 3 zum Kochen, einer holt Holz, zwei andere haben irgendwelche Putzdienste. 2 kommen aus der Schweiz, die anderen aus Deutschland, die Allermeisten über 40, von der Tischlerin, dem Lehrer, der Bäuerin, dem Sozialarbeiter oder der Arbeitslosen, eine bunte Mischung. Alle mehr oder weniger politisch aktiv gewesen, von 68ern und der Alternativbewegung aus den Siebzigern, bis zu den sozialen Bewegungen Anfang der 80er, einige mischen immer noch mit, in der Flüchtlingsbewegung oder bei den Globalisierungskritikern.
Im Vordergrund der hochalpinen Wanderwoche stehen aber ganz klar die immer anstrengenden, mitunter waghalsig anmutenden Bergbesteigungen. Dafür haben wir unsere Bergführer, die mit dem Bergsteigen oder -wandern anfingen als das zumindest in Deutschland die meisten noch für den Inbegriff von Spießertum gehalten haben.
Salecina ist seit Anfang der 70er Jahre ein wunderschöner Ort in den Schweizer Bergen, genauer am Übergang vom Oberengadin zum Bergell – und damit fast in Italien, an dem man Urlaub in den Bergen etwas anders als sonst verbringen kann. Anders heißt mit bis zu 80 Leuten, in den Sommer- und Winterferien viele Kinder dabei, gemeinsames Kochen und Putzen, alles weitgehend selbstverwaltet, unterstützt von 4 Hüttenwartinnen die zur Seite stehen. Gemeinschaftsschlafräume, Vier- bis Zwölfbettzimmer.
Darüber hinaus eignet sich der Ort – mit der schönsten Bibliothek, die man sich vorstellen kann – ganz hervorragend für Treffen und Seminare. Italienischsprachkurse sind ebenso dabei wie Diskussionswochen zu sanftem Tourismus oder Globalisierungskritik.
Und genau hier, sollten wir, meiner Meinung nach in einem der nächsten Jahre ein Seminar zum Europolar planen.


 

 

 



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