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Quais du polar 2011 oder das Krimieuropa PDF Drucken
Samstag, 12 Mrz 2011

 

Übersetzung von Elfriede Müller

Was haben die in den europäischen Ländern publizierten Kriminalromane gemeinsam? Ermöglichen Initiativen wie z. B. Europolar eine größere Kenntnis von Krimis in diesem augenblicklich eher durch ökonomische und soziale Gesetze definierten Raum als durch eine aktive Kulturpolitik?

Es gibt Aktivitäten wie die europäischen Kulturhauptstäte und Zusammenschlüsse in der Filmproduktion. Leider ist die Stimmung schlecht, denn MEDIA, die Einrichtung, die audiovisuelle Produkte subventioniert, ist von Kürzungen oder sogar Abschaffungen der Hilfen bedroht.

Wie verhält es sich auf der Ebene der Literatur und im Besonderen mit unserer Vorliebe: dem Roman Noir?

Das Festival „Quais du polar" versucht auf seiner siebten Veranstaltung eine Bilanz dieses literarischen Genres zu ziehen. Mehrere Organisatoren werden vor Publikum die sicherlich noch ungenauen Konturen eines Krimieuropas entwerfen. Wie könnten diese Konturen aussehen?

Kann man die Kräfte um dieses Genre bündeln, indem man die Veranstaltungen zum Thema in den verschiedenen Ländern zusammenfasst? Würde eine solche Initiative es ermöglichen, die Romans Noirs unserer Nachbarn besser zu kennen und würde sie Übersetzungen erleichtern?

Anhand dieser Fragen diskutieren die Verantwortlichen der Festivals von Hamburg, Courmayeur, Bristol, Lüttich und eben Lyon am runden Tisch, Samstag den 26. März, auf Initiative von Europolar.

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche andere Begegnungen und runde Tische während dieses Festivals am Wochenende, vom 25. bis 27 März. Europäische Autoren wie John Harvey, David Peace oder R. J. Ellory, alle drei Briten und Christian v. Ditfurth und Jan Costin Wagner aus Deutschland. Aus der Kälte kommen die Skandinavier Åke Edwardson, Arne Dahl und Arni Thorrarrinsson. Doch vergessen wir nicht diejenigen, die von der anderen Seite des Atlantiks anreisen, insbesondere Megan Abott deren hervorragendes Buch „Adieu, Gloria" gerade beim Verlag Editions du Masque erschienen ist und Ramon Diaz Eterovic, der uns seit mehreren Jahren mit seinem Detektiv Heredia und dessen Katze Simenon begeistert. Selbst die Chilenen feiern einen europäischen Autor. Das Programm des Festivals findet sich hier oder als pdf-Dokument.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 28 Mrz 2011 )
 
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